Download e-book for iPad: Barack Obama und die Macht der Worte by Jürgen Weibler

By Jürgen Weibler

ISBN-10: 353117505X

ISBN-13: 9783531175058

Barack Obama hat eine Welle der Faszination ausgelöst. Wie wenige vor ihm hat er durch die Kraft seiner Reden und seine körperliche Präsenz die Weltöffentlichkeit in seinen Bann gezogen. Dieser Band geht dem Phänomen auf den Grund. Fachleute aus verschiedenen Disziplinen versuchen, das "Erfolgsgeheimnis" der Weltperson Obama und seiner beispiellosen Kampagne zu deuten und zu entschlüsseln.
Dabei liefert der Band auch grundlegende Einsichten für eine professionelle Kommunikation und eine erfolgreiche Führung.

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Sie war etwa Mitte vierzig und hatte sich gut gehalten. Die blonden Haare waren nur stellenweise etwas angegraut, aber ihr Gesicht hatte ein paar harte Züge, die ihrer Schönheit mehr Abbruch taten, als ihr womöglich bewusst war. Das war Deborah, Merciers Frau, die gewissermaßen einen Stammplatz in den lokalen Klatschspalten für sich gebucht hatte. Sie war eine Südstaatenschönheit, soweit ich mich entsinnen konnte, eine Absolventin der Madeira School for Girls in Virginia. An der Madeira wurden junge Frauen zu viel versprechenden Schwiegertöchtern erzogen, die genau wussten, welches Besteck man wozu benutzt und dass man niemals auf den Bürgersteig spucken darf; berühmt geworden aber war die Schule im Jahr 1980, als Jean Harris, die ehemalige Rektorin, ihren Liebhaber erschoss, einen gewissen Dr.

Er wollte seine Tochter so wiederhaben, wie sie gewesen war. Seine Erinnerung an sie war durch die Art und Weise ihres Todes befleckt, er wollte, dass dieser Makel von ihr genommen wurde. Ich dachte auch an die Frau an der Exchange Street. Wer trägt an einem kalten Tag ein Sommerkleid? Als mir die Antwort einfiel, verdrängte ich sie wie etwas Unerwünschtes. Wer trägt an einem kalten Tag ein Sommerkleid? Jemand, der die Kälte nicht spürt? Jemand, der die Kälte nicht spüren kann. 62 Ich trank meinen Kaffee aus und arbeitete ein bisschen Papierkram auf meinem Schreibtisch ab, aber ein ums andere Mal gingen mir Curtis Peltier und seine tote Tochter durch den Kopf, dazu der kleine Junge und die blonde Frau.

Curtis Peltiers Gesicht strahlte kurz auf, dann trat er beiseite und ließ mich ein, während er über seine Haare strich und mit der anderen Hand den Hemdkragen zurechtzupfte. Das Haus roch muffig. Auf den Möbeln im Flur und in dem Esszimmer linker Hand lag eine dünne Staubschicht. Das Mobiliar an sich war kein Ramsch, aber auch nicht nobel, so als wären die besten Stücke verkauft worden und die verbliebenen dienten nur dazu, die Lücken zu füllen, damit das Haus nicht leer stand. Ich folgte Peltier in eine kleine, helle Küche.

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Barack Obama und die Macht der Worte by Jürgen Weibler


by Thomas
4.5

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