By Peter Bendixen
ISBN-10: 3531178660
ISBN-13: 9783531178660
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Download e-book for kindle: Der Wert von Beteiligungsverträgen: Abbildung von by Jens Simon
Die Bewertungsproblematik wird bei Venture-Capital-Finanzierungen durch Lösungsansätze aus Beteiligungsverträgen, die Kontroll- und Cashflow-Rechte enthalten, aufgelöst. Jens Simon ergänzt die bisherige Forschung um eine systematische Ausarbeitung des ökonomischen Wertes aller potenziellen Vertragsklauseln in Beteiligungsverträgen.
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Eine gewisse Diskrepanz entsteht dennoch oft, wenn im Detail ungeachtet dieser Warnungen betriebswirtschaftliche Konzepte und Instrumente zur Anwendung in Kunst und Kultur empfohlen werden. Der verallgemeinernde Begriff „Kommerzialisierung“ ist allerdings seinerseits ambivalent und undifferenziert. Von Kommerzialisierung kann gesprochen werden, wenn Kunst um des Profits willen ihre inhaltliche Eigenständigkeit aufgibt. Aber Kommerzialisierung liegt nicht schon dann vor, wenn ein Künstler zu beachtlichem finanziellen Erfolg gelangt oder wenn ein Kunsthändler zu beträchtlichen Gewinnen aus dem Handel mit Kunstobjekten gelangt (wozu im Übrigen beträchtliche Kunstkenntnis nötig ist).
H. aus systematischer Ausbildung und Praxisvorbereitung hervorgehenden) Kulturmanagements in den vergangenen Dekaden ist ein weltweites Phänomen (vorerst hauptsächlich in den Industrieländern), das ohne den Hintergrund des Managementbooms in der Geschäftswelt kaum zu erklären wäre. Mehrere Ursachen haben dies im Zusammenspiel mit den historischen Begleitumständen, die übrigens in den verschiedenen Ländern zum Teil höchst verschiedenartig sind, bewirkt. Die politische Erstarkung des Neoliberalismus als Antreiber und Profiteur der wirtschaftlichen Globalisierung hat daran ebenso Anteil gehabt wie die damit verbundene gleichzeitige Abschwächung der fiskalischen Leistungsfähigkeit des Staates, der in den europäischen Ländern – im deutlichen Unterschied zu den Vereinigten Staaten, die einen ganz anderen kultur- und wirtschaftsgeschichtlichen Hintergrund aufweisen – bis dato noch immer, wenn auch schwindend, einen kaum verzichtbaren finanziellen Unterbau für Kunst und Kultur bereitstellt.
Die Formen der Gestaltung von Lebensumständen durch den Markt werden vom Prinzip der Standardisierung und Massenproduktion getragen. Dieses Prinzip liegt quer zur Idee der Erringung von Meisterschaft im unnachahmlichen Einzelwerk und ist deshalb mit Kunst als Medium der elitären Geschmacksbildung und individuellen Identifikation kaum zu vereinbaren. Will man den herkömmlichen Kunstbegriff beibehalten, steht und fällt Kunst mit der Existenz von geistigen gesellschaftlichen Eliten, die vermittels der Akkumulation von Vermögen im Prinzip auch über den Markt möglich sind und die die Kriterien des guten Geschmacks und der Bewertung von guter Kunst weitgehend dominieren.
Einführung in das Kultur- und Kunstmanagement, 4. Auflage by Peter Bendixen
by Kenneth
4.5



